Erinnern für die Zukunft EIBIA Pulverfabrik Dörverden 1938 – 1945

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Impressum

Wohnlager, Produktionsbereiche und Sitz der Geschäftsleitung

Sitz der Geschäftsleitung
Sitz der Geschäftsleitung

ehemaliges Gutshaus Heysenhof

Wasserwerk
Wasserwerk

zur Gewinnung von Wasser aus der Weser für die Pulverproduktion

Wohnheim für Leitende Angestellte
Wohnheim für Leitende Angestellte

erbaut 1938

Gebäude der Bauleitung
Gebäude der Bauleitung

während der Bauzeit: Architekturüro Koch, Hannover

Steinlager in Dörverden
Wohnlager für 1000 Beschäftigte. Die Unterbringung der Arbeitskräfte erfolgte in 10/12-Bett-Zimmern. Die Mahlzeiten wurden in einem großen Speisesaal eingenommen.
Auf dem Bild ist das ehemalige Sanitätsgebäude in seinem heutigen Zustand zu sehen.
Alle Gebäude waren in grüner Tarnfarbe gestrichen. Zu jedem Gebäude gehörte ein Luftschutzbunker.
In einem abgetrennten Lagerbereich waren während des Krieges die "Ostarbeiter" untergebracht.

Produktionsgebäude der EIBIA-Anlage in Liebenau
Werkanlage der Pulverfabrik EIBIA

Auf dem Bild ist ein Produktionsgebäude der EIBIA-Anlage in Liebenau im heutigen Zustand zu sehen. Die Dachtarnung wurde nach dem Krieg entfernt. So sahen die EIBIA-Produktionsgebäude in Dörverden auch aus.

Todtlager in Barme

Das Todtlager war ein Holzbarackenlager für ca. 1000 Personen. Es wurde 1938 für den Reichsarbeitsdienst gebaut, der beim Bau der Anlage eingesetzt war.
Später lebten hier Menschen aus vielen Ländern, die Zwangsarbeit leisten mussten. Ebenso waren hier unter menschenunwürdigen Bedingungen sowjetische Kriegsgefangene und später auch italienische Militärinternierte untergebracht. Die Wache bestand aus Angehörigen der Wehrmacht (Landesschützen). Das Lager wurde nach dem Krieg abgerissen. Auf dem Luftfoto aus dem Jahre 1944 ist die Lage der Baracken erkennbar.

Anlage Diensthop

In der Anlage Diensthop befanden sich hauptsächlich Lagergebäude für Fertigpulver. Sieben Gebäude wurden nicht gesprengt.

EIBIA-Bahnhof
Der EIBIA-Bahnhof war die Haltestelle für die EIBIA-Eisenbahn, die auf einem Nebengleis der Reichsbahnstrecke von Dörverden zum Werksgelände fuhr. Vom EIBIA-Bahnhof fuhren die im Steinlager wohnenden Arbeitskräfte mit dem Zug zum 6 km entfernten Werk. Der Bahnhof wurde vor einigen Jahren abgebrochen. Das Nebengleis gehörte zum Demontagegut und wurde nach dem Krieg abgebaut.
Immenhof
Wohnlager für Bauarbeiter der EIBIA-Pulverfabrik. Das Wohnlager wurde von einer Baufirma unterhalten. Vor einiger Zeit wurde das Gebäude abgerissen.

Die furchtbare Realität des Nationalsozialismus
Am Beispiel der Zwangsarbeit – ein Projekt der Hauptschule Ganderkesee 1998

© Gemeinde Dörverden, 2004.